Deutsch

- Willkommen in Beckum!

- Essen nach dem Kochen

- Interviews führen

- Diskussion mit dem Regisseur

- In einem Café

- Der letzte Abend
Guter Austausch – Gute Freunde
Unser Projekt in Kreisau ist nur ein Beispiel einiger Möglichkeiten zur Begegnung für Deutsche mit Polen und Tschechen.
Ich selbst bin durch einen Schüleraustausch auf die Kreisau-Initiative aufmerksam geworden. Um sich kennenzulernen, wurden bei diesem Projekt die „neuen Medien“ eingesetzt. Zunächst kamen die 13 polnischen Schüler in meine Heimatstadt Beckum, wo wir an einem freien Tag erst einmal unseren Partner kennenlernen konnten.
Danach allerdings ging es an die Arbeit:
Das Ziel war ein Film zu dem Thema „Was uns Spaß macht“. Zusammen mit dem Regisseur Horst Herz machten wir uns Gedanken zur Filmgestaltung, die wir dann in Gruppen mit jeweils drei Austauschpaaren umsetzten.
Da wir Deutschen in der Schule kein Polnisch lernen, dafür die Polen aber Deutsch oder Englisch, wurde in diesen beiden Sprachen – meistens ohne Probleme - kommuniziert.
Interessant für mich persönlich war, dass mein Austauschpartner Filip weder gut Deutsch noch Englisch sprach, wir uns dennoch sehr gut verstanden und uns notfalls mit „Händen und Füßen“ verständigten.
Das Ergebnis der Woche in Beckum waren fünf kurze Filme mit Interviews, eingebauten Diashows und Szenen von Aktivitäten, die uns Spaß machten.
Unter Tränen mussten wir nach sechs Tagen voller neuer Eindrücke Abschied nehmen. Doch nach fünf Monaten stand der Rückbesuch in Posen an. Dank Internet waren alle(!) in Kontakt geblieben und so war die Freude groß, als das Wiedersehen am Flughafen von Posen gekommen war.
Auch in Polen sollten gemeinsam Filme gedreht werden, bei denen wir unsere ganze Kreativität einbringen konnten. Der aus Deutschland mitgereiste Medienexperte Stefan Braunsmann machte den Vorschlag, als Thema ein Lied unserer Wahl zu nehmen. So bildeten wir wieder neue Gruppen mit je sechs Schülern, um auch die anderen Austauschpartner noch besser kennenzulernen als das in Beckum schon in der Freizeit geschehen war. Da sich auch die Gruppen untereinander Ideen gaben und sich austauschten, hatte man viel Spaß mit fast jedem der 26 Schüler.
Doch natürlich bestand das Projekt -auch in Beckum- nicht nur aus dem Entwickeln und Umsetzen von Filmideen, sondern auch aus jeder Menge gemeinsamer Freizeit.
So traf man sich sowohl in Deutschland als auch in Polen zum Schwimmen, gemeinsamen Kochen, zum Bowling oder einfach zum Zusammensein in einer Bar. Des Weiteren lernte man natürlich auch die Familien und Freunde der Austauschpartner kennen und damit auch einiges über die jeweiligen Kulturen.
Gemeinsame Highlights waren jeweils die letzten Abende der beiden Wochen, an denen in den Schulen Freunden und Familien die entstandenen Filme vorgeführt wurden. Danach ging es in einen Club, um die neuen Freundschaften gebührend zu feiern.
Nach meinem ersten Besuch in Polen, einem Wanderurlaub in der Hohen Tatra, habe ich persönlich das Land und die Leute noch besser kennengelernt, und war immer -meist positiv- überrascht.
Das Projekt entstand aus einem früheren Austausch der beiden Schulen, der allerdings größtenteils Sightseeing beinhaltete und so kaum einen inhaltlichen Austausch der beiden Schülergruppen erreichte.
Durch die Idee des Filmprojekts hatten wir 26 Schüler einen guten Einblick in den Alltag der Austauschpartner, durch die gemeinsame Aufgabe wuchsen die beiden Gruppen schnell eng zusammen, so dass wir wirklich eine Menge Spaß und hatten und neue Freunde fanden. Schade, dass es an meiner Schule in diesem Jahr zu wenig Interesse der Schüler gab und der Austausch deshalb abgesagt werden musste. So blieb eine gute Möglichkeit, vorhandene Vorurteile auf beiden Seiten weiter abzubauen, ungenutzt. Schade!
English

- Welcome in Beckum!

- Meal after cooking

- Making interviews

- Discussion with the director

- In a café

- Last evening
When you meet to make videos...
The German-Polish-Czech friendship is growing since several years. Our project in Krzyzowa is only one example of meetings between teenagers of these three countries.
I became acquainted with this project and the Kreisau-Initiative because I took part in an exchange project between my school in Beckum and one in Posnan, Poland.
We deployed the “new media” in the way that we made films – one in Germany and one in Poland – to meet the other 25 pupils in person.
The first meeting took part in my hometown Beckum, where we had the first day only with our exchange partners. The next day we started to work with the director Horst Herz and we dealt with the subject „What do we do to have fun?“.
After a brainstorming in the audience we divided ourselves in groups of three exchange couples.
Germans usually don’t learn Polish at school but our polish friends have lessons in German or English, that’s why we communicated mostly in these two languages.
Individually it was interesting for me to notice that even my exchange partner Filip could understand and speak both languages only rudimental and we had to interact with tooth and nail, our communication worked well.
At the end of the week in Beckum there were five films with interviews, slide shows and scenes in which we had fun.
Many tears were dropped when the time to leave had come after six days with lots of fun and new impressions.
But only five months later we travelled to Posnan with a lot of pleasant anticipation because nearly everyone (!) kept in contact with the people of the other country.
Like in Germany we wanted to make short films in Poland, too. The German media professional Stefan Braunsmann, who had been travelling with us, had the idea to make films based on songs we like. Everyone was satisfied, so we built groups of six again, but in another combination, so we could get to know some other people who we didn’t know as well as the others.
But there was naturally time to speak with other ones of the 26-person group e.g. when the groups interchanged ideas, or when we met in the afternoon or evening to spent time for swimming, cooking, bowling or just talk to the others while sitting in a bar or café.
And spending time with the family or the friends of the exchange partner was a great possibility to learn something about the culture and the country.
Highlights for everyone were the both last evenings, when the produced films – which were really good – were shown to interested family members and friends. After that, we commemorated our exchange project and the developed friendships in a club.
After my first visit in Poland – hiking holidays in the High Tatra – I learned much new about the polish people and their country and often I was affirmative surprised.
Our video project evolved from an old exchange project between the two schools. It was based on sightseeing and unfortunately the two pupil groups didn’t really communicate with each other. Because of the idea of the video project we 26 pupils had lots of fun and we made new friends.
It’s a pity that not enough pupils were interested in this project, so it had to be cancelled this year.
In my opinion it pays off to put prejudice away and learn about a country you might not know vey well.











